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Bilingualer Geschichtsunterricht (Bili GU)

Es handelt sich dabei um Unterricht, bei dem das Sachfach Geschichte in der Fremdsprache Englisch unterrichtet wird. Im Vordergrund stehen nicht Grammatik oder Übersetzung, sondern der Inhalt des Unterrichts sowie die Kommunikation. Schülerinnen und Schüler verbessern dadurch vor allem ihre Sprechfertigkeit, das Lese- und Hörverstehen, setzen sich aber gleichzeitig auch intensiver mit den geschichtlichen Inhalten auseinander. Verantwortlich für den Bilingualen Unterricht an der Realschule Kösching ist Lehrkraft Carola Gruner M. A. Außerdem unterrichten auch die Lehrkräfte Christine Fuchs und Julia Kleinhans Geschichte bilingual.

Im Zusammenhang mit dem Projekt „Bilingualer Geschichtsunterricht“ steht die Realschule Kösching in engem Kontakt zur Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, an der ein Master-Studiengang „CLIL - Bilingualer Sachfachunterricht“ eingerichtet wurde. Das Kultusministerium bezeichnet den bilingualen Sachfachunterricht als Erfolgsmodell.

Seit dem Schuljahr 2009/10 beteiligt sich unsere Schule am Modellversuch "Bilingualer Sachfachunterricht an Realschulen in Bayern". Dabei wird, beginnend mit der 7. Jahrgangsstufe, das Sachfach auf Englisch unterrichtet. Das jeweilige Fach, an unserer Schule Geschichte, wird dann mit einer Wochenstunde mehr unterrichtet. Dies bedeutet, dass die über 90 Schüler drei statt zwei Stunden Geschichte pro Wochen haben. Der "Bili-Zweig" wird bis zur 9. Jahrgangsstufe weitergeführt. Mit dem Jahreszeugnis der 9. Jahrgangsstufe bekommen die Schüler ein eigenes Zertifikat, das bestens für die Bewerbungsmappe geeignet ist.

 

Bili GU als Wahlfach

Bili GU in Modulform

Modellversuch „Bilinguale Züge“

Bili GU an der RSK konkret (ausgewählte Beispiele)

Präsentation zum Modellversuch "Bilinguale Züge"

  

Bili GU als Wahlfach

Unter oben genanntem Motto treffen sich seit dem Schuljahr 2005/06 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen zum Vorbereitungskurs Englisch (VKE), ab Klasse 7 zum Bilingualen Geschichtsunterricht. Die Schüler üben dabei, sich in der Fremdsprache auszudrücken, lernen historische Ereignisse von einer anderen Seite kennen (z.B. aus der Sicht Englands oder Amerikas), vertiefen den in Geschichte behandelten Unterrichtsstoff oder begegnen „neuen“ zusätzlichen geschichtlichen Themen. Das Wahlfach VKE bereitet auf den Bili GU vor, weshalb überwiegend geschichtliche Themen besprochen werden. In beiden Wahlfächern wird großer Wert auf Inhalte und Kommunikation gelegt, nicht zuletzt, weil damit optimal auf die Abschlussprüfung im Fach Englisch vorbereitet werden kann. Vor allem in kleinen Projekten, die sich im VKE und Bili GU bewährt haben, zeigt sich immer wieder, wie sehr sich der Wortschatz scheinbar „nebenbei“ erweitert und die Schülerinnen und Schüler ganz selbstverständlich Englisch sprechen.

  

Bili GU in Modulform

Seit dem Schuljahr 2007/08 werden in Klassen ausgewählte geschichtliche Themeneinheiten (= Module) des Lehrplans auf Englisch unterrichtet. Das heißt, dass ein Großteil des Geschichtsunterrichts in deutscher Sprache stattfindet, einzelne Themen aber auf Englisch erarbeitet werden. Besonders bieten sich  Themeneinheiten ab der Jahrgangsstufe 8 an, da hier zum einen geschichtliche Ereignisse aus Amerika oder England behandelt werden, zum anderen Themen im Zentrum stehen, die sowohl Deutschland als auch u.a. die englischsprachigen Länder betreffen. Die Schülerinnen und Schüler begegnen dabei originalen englischen Texten, wodurch sie das Leseverstehen verbessern, aber auch die Inhalte intensiver durchdenken. Da großer Wert auf die Beschreibung und Auswertung von Quellen und Bildern gelegt wird, erhöhen die Schülerinnen und Schüler ihre Sprechfertigkeit und lernen, die Materialien genauer zu betrachten, womit die Inhalte wiederum besser gespeichert und gelernt werden können. Da Grammatik oder Rechtschreibung überwiegend unberücksichtigt bleiben und der Unterricht möglichst anschaulich gestaltet wird, ist ein Lernraum geschaffen, in dem sich die Lernenden „angstfrei“ in der Fremdsprache ausdrücken können. Die Motivation, sich im Bilingualen Geschichtsunterricht zu beteiligen, ist dadurch relativ hoch und das Interesse bei den Schülern groß. Dies eröffnet wiederum die Möglichkeit, sich gleichzeitig in Englisch und Geschichte zu verbessern.

Themenbeispiele:

Parliamentarism in England (8. Jahrgangsstufe)
American Revolution (8. Jahrgangsstufe)
Age of Imperialism (9. Jahrgangsstufe)
World War I and II (9. Jahrgangsstufe)
Cold War (10. Jahrgangsstufe)
Reunification – The opening of the Berlin Wall (10. Jahrgangsstufe)

  

Modellversuch „Bilinguale Züge“

Mit dem Schuljahr 2008/09 beginnt der vom Kultusministerium eingeführte Modellversuch „Bilinguale Züge“. Die Realschule Kösching ist eine von ca. 30 Modellschulen, bei denen sich Schülerinnen und Schüler dafür entscheiden können, am Bilingualen Geschichtsunterricht teilzunehmen.

Das Konzept im Überblick:

·         Anmeldung für den Bilingualen Zug im Rahmen der Entscheidung für die Wahlpflichtfächergruppen (März)

·         Teilnahme an einem Vorbereitungskurs (v.a. vorbereitendes Vokabel- und Methodentraining) (April – Juli)

·         Bilingualer Geschichtsunterricht (Klasse 7-9; beginnend im Schuljahr 2009/10 in Jgst. 7)

Am Bilingualen Zug können grundsätzlich alle Schüler teilnehmen. Jedoch ist darauf zu achten, dass der Bilinguale Sachfachunterricht nicht als Zusatz- oder Nachhilfeunterricht aufgefasst wird. Bei Unsicherheiten bezüglich der Entscheidung für den Bilingualen Zug empfiehlt sich ein Gespräch mit der Englischlehrkraft.

Präsentation zum Modellversuch "Bilinguale Züge"
Flyer "Bilingualer Sachfachunterricht"
Weitere Informationen:
Bayern bilingual (ISB)
Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung
(ISB)

 

 

Bili GU an der RSK konkret (ausgewählte Beispiele)

Wahlfach Klasse 6

Ein Projekt zum Thema „dinosaurs“ wurde erfolgreich mit einer „Dinosaur Exhibition“ bzw. einer „Dinosaur Gallery“ abgeschlossen, durch die unsere „dinosaur experts“ problemlos auf Englisch führen können.

Zahlreiche Poster wie z.B. zum Thema „past, present and future“ wurden erstellt und dabei die „development“ im Laufe der Geschichte genauer untersucht.

Außerdem wurde ein Projekt zum Thema „My favourite town, city, village, country or continent“ abgeschlossen, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler zunächst näher mit ihrem Heimatort auseinandersetzten. Anschließend wählten sie ihre „favourite town, city, village, country or continent”, suchten dazu ein “typical historical monument” und stellten ihren “favourite” sowohl mündlich als auch in einer Collage näher vor.

 

Wahlfach Klassen 7-9

Bei der Erstellung eines „time strip“ zu Personen in der amerikanischen Geschichte lernten die Schülerinnen und Schüler nicht nur Amerikaner, die Geschichte schrieben, näher kennen, sondern befassten sich mit einer Person genauer und erklärten, warum er/sie so bedeutend war.

Passend zu „national holidays“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler in zwei Projekten mit den Themen „Helloween“ und „St. Valentine`s Day“ auseinander. Im Zentrum standen dabei einmal die Gegenüberstellung von „Helloween in the past“ und „Helloween in the present“ und beim zweiten Projekt die Frage „Why do we celebrate St. Valentine`s Day?“. Dabei wurden zwei verschiedene Entstehungsgeschichten miteinander verglichen, auf ihre Glaubwürdigkeit hin überprüft und schließlich eine eigene „Valentine`s (Hi)Story“ verfasst.

Aktuell wurde von den Schülerinnen und Schülern ein Memory erstellt, das aus drei Teilen besteht: geschichtlicher Begriff, Erläuterung des Begriffs und dazugehöriges Bild. Unter Hilfestellung des Internets suchten die Schüler die Begriffe und Bilder selbst aus und verfassten anschließend dazu die Erklärungen. Gleichzeitig lernten sie dabei, sinnvoll das Internet zu nutzen.

 

Modul „Parliamentarism in England“ Klasse 8

Beginnend mit der Auseinandersetzung mit originalen Textpassagen aus der "Magna Charta" erarbeiteten die Schüler anschließend das Verhältnis zwischen "Crown and Parliament" an Hand englischer Quellen, Texten und Bildern. Die erste Themeneinheit wurde damit abgeschlossen, dass die Schüler selbstständig auf der Basis von originalen englischen Texten ein mögliches Gespräch zwischen "King Charles I" und dem "Parliament" verfassten.

 

(Carola Gruner M.A.)

 

Hier einige Bilder aus dem Unterricht:

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